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Das kleine Autoservice 1×1

Kfz-Betriebe leisten jetzt Rechtsdienste

Bonn. Kfz-Betriebe dürfen ihren Kunden ab dem 1. Juli allgemeine
Rechtsauskünfte in der Unfallschadenabwicklung geben. Morgen tritt
nämlich das neue Rechtsdienstleistungsgesetz in Kraft. Damit würden
Grauzonen beseitigt, die für Kfz-Betriebe bisher Fallstricke bei der
Unfallschadenabwicklung darstellten, erklärte Ulrich Dilchert,
Geschäftsführer im Deutschen Kfz-Gewerbe. Das neue Gesetz erleichtere
auch die Unfallschadenabwicklung zwischen Werkstatt und Versicherung.

Rechtsdienstleistungen, die so genannte Nebenleistungen darstellen,
seien für alle unternehmerisch tätigen Personen jetzt zulässig. Für die
Kfz-Betriebe bedeute dies, dass der Kunde bei der Auftragsannahme für
einen Unfallschaden über seine Rechte informiert werden dürfe. Bisher
habe die Werkstatt zudem bei einer Sicherungsabtretung zunächst den
Kunden in Anspruch nehmen müssen, ehe sie gegen die zahlungspflichtige
Versicherung vorgehen konnte. Künftig könne die Werkstatt unmittelbar
an die Versicherung herantreten, es darf eine Abtretung
erfüllungshalber vereinbart werden.

“Unsere Unternehmen wollen und werden nicht den Anwalt ersetzen,”
betonte Dilchert. Für das Kfz-Gewerbe sei es aber von großer Bedeutung,
dass es ab dem 1. Juli größere Rechtssicherheit bei der Abwicklung der
einfach gelagerten Sachschäden gäbe.

Montag, 30.06.2008